July 1, 2016, 10:45 pm
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    ZUSAMMENARBEIT FÜR DIE MEDIZINISCHE SATTELLEHRE
    Team-Satteltester präsentiert zusammen mit Dr. Stodulka und Herrn Eberhardt Weiss die Weiterentwicklung des bewährten Satteltestersystems im Kontext mit der Medizinischen Sattellehre nach Dr. Stodulka und Weiss auf der Equitana 2013.
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Fotostrecke:

Handhabung - Bild 1Anhand einer Fotostrecke wird hier gezeigt, wie einfach das Satteltester-System in Betrieb genommen und verwendet wird.  

Wie auf dem Foto zu erkennen, ist die Meßmatte anatomisch geformt und liegt somit perfekt auf. 

Das Bild links zeigt in der unteren Hälfte zwei Taschen, die an die Messmatte angegliedert sind. 
Links vom Pferd befindet sich die Tasche mit der Stromversorgung. Es handelt sich um ein Akku-Pack mit Batteriestatusanzeige. 
Rechts vom Pferd befindet sich die Tasche mit der Auswerteelektronik und dem Datenfunk. 

Im Gegensatz zu den früheren Modellen ist die Elektronik so komplett im Pad integriert. Die Verwendung eines Rucksacks zum Mitführen der Elektronik entfällt.
Natürlich ist von den Bauteilen während der Verwendung nichts zu sehen. Sie verschwinden in den Taschen und werden durch einen Druckknopf gesichert. (s. rechtes Foto)

Das Pferd sollte auf jeden Fall vor der Aufnahme abgeritten sein.
In gezeigten Fall wird das Messpad bereits beim Satteln aufgelegt, und das Abreiten findet mit der Messdecke statt. Dies stellt kein Problem dar. Wichtig ist: Bei der Messung geht das Pferd gelöst am Zügel.

Der Versammlungsgrad ist wichtig, weil in diesem Zustand der Sattel passen muß. 

Bei den meisten Systemen zur elektronischen Vermessung wird (zumeist mangels technischer Möglichkeiten) auf diesen Effekt verzichtet.
Dabei ist es immens wichtig, daß der Sattel im Gebrauchszustand vermessen wird.

Unter den entsprechenden Kapiteln können Sie hierzu weitere Informationen nachlesen.

Die Matte wird direkt auf den Pferderücken unter das normale Reitzeug gelegt. Wichtig ist, daß alles genauso ist, wie im Alltag geritten wird.
Eine Satteldecke oder ein zusärtliches Pad können das Druckbild verändern. Wenn im Normalfall eine Satteldecke oder Pad verwendet wird, sollten diese nun ebenfalls verwendet werden.
Handhabung - Bild 2
Handhabung - Bild 3Um Übertragungen von Krankheitserregern oder Pilzen zwischen den Pferden entgegenzuwirken, ist das Meßpad mit einem wasserfesten Überzug versehen. Ein Reinigen des Pads mit Desinfektionsmitteln ist selbstverständlich möglich.

Trotz dieser Eigenschaft ist das Messpad sehr dünn und anschmiegsam.

Damit die entstehenden Kräfte von den Sensoren erfaßt werden können, müssen die Kräfte auch auf die Sensoren wirken.
Deswegen sind die Sensoren höher als der Rest der Messdecke. Die Sensoren kann man mit den Fingern im Pad ertasten. So wird eine Dämpfung der gemessenen Druckverteilung verhindert und ein aussagekräftiges Druckbild gewährleistet.

Die Auswerte-Software bietet unter anderem eine Schwerpunktsauswertung und die Darstellung der Druckverteilung über den gesamten Messzyklus.
Vor dem Festgurten sollte unbedingt geprüft werden, ob das Pad mittigauf der Wirbelsäule liegt, und gegebenenfalls korrigiert werden.
Nun kann das Pferd wieder wie im alltäglichen Training gesattelt werden. 

Die angegliederten Taschen stören, wie man auf dem Foto erkennen kann, weder Steigbügel noch Gurt. 

Das Messsystem arbeitet ohne störende Einflußnahme auf das übliche Reiter-Sattel-Pferd-System
Handhabung - Bild 4
Handhabung - Bild 5

Auf dem nebenstehenden Bild ist die Vermessung im vollen Gange. 

Links im Bild sieht man das Pferd in der Bewegung, während rechts im Bild die Druckverhältnisse zwischen Pferd und Reitzeug begutachtet werden. 
Aufgund der Möglichkeit, die Bilder Mithilfe der Funkstrecke „live“ anzuschauen und zeitnah zu interpretieren, kann man noch während der Aufnahme Schwachstellen erkennen und korrigierend Einfluß nehmen. 

Häufig sieht man bereits in den ersten Aktionen von Reiter und Pferd, dass der gewählte Sattel (oder die gewählte Kombination von Sattel und Pad) den Erwartungen nicht entsprechen. Ein Aufzeichnen der Daten ist in solchen Fällen oft unnötig. Für den Händler ist hier eine Möglichkeit gegeben, ohne großen Aufwand einige in Frage kommenden Sättel zu testen.

Üblicherweise wird hier allerdings aufgezeichnet. Für den zeitgemäßen Sattelhändler/Sattler dient diese digitale Analyse zur Absicherung, daß zum Zeitpunkt der Übergabe des Sattels alles gepaßt hat.
Zugleich bieten die Aufzeichnungen dem Sattler Informationen für Optimierungen am Sattel oder Pad aus der Bewegung heraus.


Der Reiter erhält die Sicherheit, zu seinem Pferd eine funktionierende und möglichst angenehme Schnittstelle beim Reiten gefunden zu haben.

Auf dem letzten Bild sieht man, wie der Reiterin der Effekt ihrer Körpergewichtsverlagerung visualisiert wird. 

Erfahrungsgemäß hilft diese Veranschaulichung gerade Reitanfängern aber auch ambitionierte Fortgeschrittenen, den Einsatz der Gewichtshilfen zur Kommunikation mit dem Pferd besser und vor allem schneller zu verstehen und effektiv einzusetzen.

Verbale Beschreibungen von "das ist zu tun um dieses zu bewirken" werden durch Bilder ersetzt.
Der Reitlehrer kann die Druckverteilung anschaulisch machen, und der Reitschüler kann durch Nachahmung des Druckbildes den gezielten Einsatz der Gewichtshilfen leichter umsetzen.

Das System ist somit ein hervorrgandes Mittel, um effektiv über Gewicht und Sitz mit dem Pferd zu kommunizieren.
Handhabung - Bild 6